Hans Bodmer, 50, ist nie allein. Nachdem der Zürcher Wirtschaftsanwalt von einem US-Gericht gegen eine Kaution von 1,5 Millionen Dollar vorläufig aus dem Gefängnis entlassen wurde, muss er rund um die Uhr ein elektronisches Fussband tragen. Würde er es ausziehen, ginge der Alarm in der Polizeizentrale los. Sein Ausgehrayon in Washington ist limitiert. Geht Bodmer joggen, muss er in der Parkanlage Washington Memorial umkehren. Dort liegt die Grenze seines Freiluftgefängnisses.
Frühestens morgens um sechs darf Bodmer aus dem Haus, spätestens abends um sieben muss er zurück sein. Als er an Ostern mit seinem Schweizer Rechtsvertreter in der Kanzlei der US-Anwälte bis spät in die Nacht ...