«Nicht der beste Mann auf dem Posten», schimpfte Andreas Fischlin gemäss seinem Sprachrohr beim Tages-Anzeiger. Der Weltklimarat IPCC wählte letzte Woche einen neuen Vorsitzenden nach dem Rücktritt des Inders Rajendra Pachauri wegen Übergriffen auf Frauen in seiner Privatfirma – die von der Schweizer Entwicklungshilfe über Jahre namhafte Summen absahnte. Das Gremium bestimmte den blassen bisherigen Vizepräsidenten, den südkoreanischen Ökonomen Hoesung Lee, der am Anfang seiner Karriere dem Ölgiganten Exxon diente. Und es verschmähte den Schweizer Klimaforscher Thomas Stocker. Dabei brauche der IPCC «eine starke Figur», sagte der enttäuschte Berner Professor, um in die immer ...