Wer war Karl Schweri, der in seinem Leben (1917–2001) fast unvorstellbar viele Projekte durchgezogen hat? War er wirklich so verbohrt und selbstherrlich, wie viele behaupteten, oder wurde er nicht doch weitaus mehr von Weitsicht und dem Dienst des Gemeinwohls geleitet, als es die Kritiker wahrhaben wollten? Der Ruf, der Karl Schweri zu Lebzeiten anhaftete, war angeschlagen bis ramponiert: Er sei ein Querkopf und unbelehrbarer Streithammel, hiess es über den Denner-Gründer – renitent, aufbrausend und hoffnungslos egozentrisch. Als Unternehmer huldige er dem Führungsstil eines Despoten, urteilten die Gazetten zeit seines Lebens nahezu einhellig. Der unorthodoxe Kaufmann sei von Misstrau ...