Er verdient sein Geld als Elektriker und ist ansonsten Macho durch und durch; mischt beim Bullenrodeo mit, vögelt wie ein Wanderfaun gleich hinterm Stall und noch mal vor der Bar, säuft, raucht und kokst; ein wilder Protz. Nur ist er reichlich schimmlig-ausgemergelt, zu einem Hyänenschädel abgemagert, spitz und hitzig. Auf dürren Beinen dampfwalzt er staksig herum, bis er zusammenbricht, im Krankenhaus aufwacht und mit einer schockierenden DiaÂgnose konfrontiert wird: HIV-positiv, in Âeinem fortgeschrittenen Stadium; vielleicht noch dreissig Tage. Ob er homosexuellen Praktiken nachgehe, fragt der Arzt und wird fast verprügelt. Er, dieser Mannskerl, und schwul! Geht’s noch?! An Aids ...