Liesse man all die grossen Zürcher Straffälle der letzten dreissig Jahre Revue passieren, bei denen Anwalt Lorenz Erni, 72, im Rampenlicht stand, man könnte locker ein Buch füllen. Aeppli, Ebner, Gasser, Landmann, Hollenweger, Erb, Bindella, Vekselberg, Polanski, Mauch, Bruggisser, Lauber, Blatter, Matter, Osterwalder, Marti – vom Politiker über den Tycoon bis zum kommunen Mörder, alle legten sie ihr Schicksal in seine Hände. Und jetzt auch Pierin Vincenz. Einfacher wäre es, die prominenten Fälle aufzuzählen, in die Erni nicht involviert gewesen wäre. Mir fällt keiner ein.
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