Zug
Gemessen an seinem Profil, stünde Heinz Tännler im Bundesratsrennen in der Pole-Position. Der SVP-Regierungsrat behielt immer seine politische Unabhängigkeit. Wie gerade jetzt wieder beim wichtigsten Projekt seiner Partei in diesem Jahr – der diese Woche lancierten Neutralitätsinitiative. Anders als die anderen Papabili lehnt er das Volksbegehren ab. Der Zuger Finanzdirektor scheut sich auch nicht, dem politischen Gegner zuzustimmen, wenn er es für richtig hält. Nachdem die Axpo in Schieflage geraten war, erklärte SP-Co-Präsident Cédric Wermuth, Stromkonzerne sollten nicht an der Börse spekulieren. Tännler sprang dem Chefgenossen zustimmend zur Seite. Der Stromha ...