Hochbetrieb im Opernhaus Zürich: ÂAndreas Homokis Sekretariat bereitet die Reise nach London vor, wo die Produktion «Der fliegende Holländer» aufgeführt werden soll, auf der Bühne wird gerade Frank Schwemmers «Schatzinsel» gezeigt. Der Zuschauerraum ist voll besetzt mit Schulkindern, die nach zweieinhalb Stunden Kinderoper vor Begeisterung ausflippen und «Zugabe» brüllen. Wenn das die Zukunft ist – na dann! Andreas Homoki, Intendant seit einem Vierteljahr, empfängt zum Interview in seinem Büro.
Herr Homoki, wie geht es Ihnen?
Ich bin zufrieden. Wir wohnen in Zollikon, unser Sohn geht in Zürich ins Gymnasium. Zürich hat uns sehr gut aufgenommen. Die Menschen sind wahnsinnig ...