Als die Polizisten den 29-jährigen Nigerianer Alex Khamma zum Flugzeug bringen wollten, begann er zu toben. Khamma sollte per Sonderflug ausgeschafft werden. Sein Asylgesuch war schon 2006 definitiv abgelehnt worden. Er hatte eine falsche Herkunft angegeben. Und er hatte im grossen Stil mit Kokain gehandelt (Weltwoche Nr. 24/2010).
Khamma starb am 17. März im Ausschaffungsgefängnis des Flughafens Zürich. Weil er sich derart wehrte, war er auf einen Rollstuhl gefesselt worden. Nun hat das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich die Todesursache geklärt: Khamma hatte eine «schwerwiegende Vorerkrankung des Herzens». Zu Lebzeiten war sie laut Gutachten fast nicht festzustell ...