Er, den einer auch schon mal «Picasso of the jazz drummers» nannte (Michael Parillo im Fachmagazin Modern Drummer), ist eine der Vaterfiguren des modernen Schlagzeugs – auch wenn der Vergleich mit Picasso nicht der nächstliegende ist. Der brachial gestalterische Zugriff, die relative Gewalttätigkeit, mit der die Umsetzung des künstlerischen Einfalls beim Spanier immer einherging, ist Paul Motians Sache nicht. Wenn schon, hat Paul Motian mehr mit impressionistischer Klangbildnerei zu tun, einerseits, oder mit der Poesie von Miró oder Klee, aber da sind wir schon beim Elend des Vergleichs: Er taugt immer nur als Krücke.
Seele und Zentrum schon des legendären Trios von Bill Evans, sp ...