Wie wird man als Schriftsteller ein öffentlichkeitswirksamer Intellektueller? Einer, dessen Bücher und Aufsätze als Zündstoff des Zeitgeists wahrgenommen werden wie die von Peter Handke und Botho Strauss. Was hat dazu geführt, dass diese beiden beinahe sechzigjährigen jungen Wilden seit drei Jahrzehnten in der Diskussion geblieben sind? Es scheint, als hätten sie es mit einer Strategie des dreisten politischen Vorpreschens und dezenten poetischen Rückzugs geschafft. Handke wie Strauss geben sich seit Jahren als meditierende Weise, doch die Öffentlichkeitsscheuen wissen ganz genau, welche Medien sie wählen müssen, wenn sie gehört werden wollen. Dass Botho Strauss seinen «Anschwel ...