Der Mensch ist, wozu ihn die Regierung macht
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Die Weltwoche

Der Mensch ist, wozu ihn die Regierung macht
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Philosophie

Der Mensch ist, wozu ihn die Regierung macht

Vom französischen Aufklärer Denis Diderot geht eine nachhaltige Faszinationskraft aus. Der grosse Denker lässt uns den traurigen Zustand des heutigen Frankreichs fast vergessen.
«Das ist ein geistvoller Bursche, plein d’esprit, aber extrem gefährlich» – so beschrieb ein ­Polizeidirektor Denis Diderot. Sein erstes Werk, «Pensées philosophiques», war ein Affront ­gegen die Staatsmacht. Per Dekret ordnet das Parlement de Paris, ein Gericht, an, dass das Werk «zerrissen und verbrannt» werden soll. Das Werk «stellt das Gift der kriminellsten und absurdesten Meinungen dar, zu der die Lasterhaftigkeit der menschlichen Räson imstande ist». Die Geschichte des subversiven und scharfsinnigen Philosophen beginnt in Langres, einem Provinznest in der Haute-Marne. Geboren am 5. Oktober 1713 als Sohn eines wohlhabenden Messerschmieds, besucht Diderot eine Jesuiten ...
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