Es gibt Figuren, die einen Gerichtsreporter durch seine ganze Karriere begleiten. Geri Mantel ist einer von ihnen, das ahnte ich bereits, als er mich an einem Morgen kurz vor Weihnachten 1990 zu Hause anrief.
Ich hatte Mantel, dessen Immobilienimperium eben zusammengekracht war, via Combox «dringend» um einen Rückruf gebeten. Dieser erfolgte prompt, um zwei Uhr in der Früh – die bevorzugte Arbeitszeit von Geri Mantel.
Alle paar Jahre hat man sich seither wieder gesehen, vor Gericht. Nicht dass Mantel ein notorischer Krimineller wäre – bloss einer, der im Gedächtnis haften bleibt. Vielleicht liegt das am Kontrast zwischen seinem unscheinbaren Äusseren (Schnauz, schütteres Haar) u ...