In der Corona-Krise erfand der Bundesrat seine Kommunikation neu. Jede Woche fanden Pressekonferenzen statt. Meistens mit Bundesräten, immer aber mit Chefbeamten. Es war das Verfertigen der Politik im öffentlichen Raum. Zehntausende schauten sich die Auftritte an. Geduldig wurden alle Fragen der Medien beantwortet. Schade nur, dass es den meisten Fragenden am notwendigen Biss fehlte. Denn fast alle hoffen früher oder später auf einen Job beim Bund.
Der neue «Schneewittchensarg»
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