Er war ein Joker im US-Kino, er machte Persönlichkeitsfilme, Ein-Mann-Betrieb-Filme, private Neurosenfilme und haute immer die Welt in die Pfanne, in der er lebt. Ein verkorkster jüdischer Amerikaner im pausenlosen Wettstrampeln um die Genüsse des Sex, des Erfolgs, des Geldes, immer im Don-Quijote-Kampf mit sich selbst. Ein Bajazzo, der an «Anhedonia» leidet, der Unfähigkeit, Glück zu empfinden, in einer kosmetisch aufpolierten Heuchlergesellschaft.
Als Joker gilt er nicht mehr, er ist zu produktiv. Kein Jahr ohne einen Film von ihm. Seit 1969 drehte er weit über dreissig, immer in eigener Regie und nach eigenen Büchern. «Anhedonia» hält den Brillenzwerg mit dem destruktiven Hirn ...