Vor gut einem Jahr schien die Schweizerische Volkspartei (SVP) auf ihr Allzeithoch zuzusteuern. Unbedrängt, ungebremst, unangefochten, von niemandem mit voller Wucht attackiert, zog sie fröhlich in die nationalen Wahlen. Die Gegner hatten die Dominanz akzeptiert und verhielten sich ruhig. Noch bevor die ersten Couverts mit dem Wahlmaterial versandt worden waren, wurde die Partei zur grossen Siegerin erklärt; die Kommentatoren überboten sich mit Rekordprognosen. Um die dreissig Prozent werde sie erreichen, lautete der Tenor. Tollpatschig und träg, den Triumph vor Augen, tappte die SVP in ihre schwerste Niederlage. Anerkennung und Applaus sind Gift für die Partei.
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