Diesmal ist hier vom Ohnvogel die Rede, der auch als Kropf-, Sack- oder Beutelgans bekannt war. Nur wenigen sagen allerdings diese Namen etwas, und das ist nicht verwunderlich, denn gebräuchlich waren sie zu Tiervater Brehms Zeiten. Heute nennen wir den fraglichen Vogel Pelikan, und wissenschaftlich heisst er Pelecanus onocrotalus. Im griechischen Begriff «onocrotalus» sind ein Esel und eine Klapper versteckt, und gemeint ist damit, einem alten Tierwörterbuch folgend: «ein gallischer Vogel, Wasserrabe mit Eselsgeschrei».
Mit dem Eselsgeschrei tut man aber nicht nur dem Esel, sondern auch dem Pelikan unrecht. Letzterer gibt nämlich seinen Emotionen stimmlich auf äusserst vielfältige ...