Schönheit liegt im Auge des Betrachters», ist das, was Menschen fast schon reflexartig sagen, wenn es um ein Thema wie den «perfekten Körper» geht. Schönheitsideale seien ganz und gar relativ und dem Wandel der Zeit und des Geschmacks unterworfen. Als Kronzeuge der Relativitätstheorie der Schönheit wird dann mit Sicherheit Rubens aufgerufen. Ulrich Renz, Autor des Buchs «Schönheit – Eine Wissenschaft für sich», hat sich so intensiv wie nur wenige mit wissenschaftlicher Attraktivitätsforschung befasst. Sein Resümee: «Die Antwort der Wissenschaft lautet klipp und klar: Schönheit ist alles andere als rel ...