In Sardinien beginnt die Saison, und Flavio Briatore, 55, sieht aus wie ein Bademeister, der sich Sorgen um seine Zukunft machen müsste. Seine Haut wird stets ledriger, und der Bauch hängt vor, wenn sie ihn im Fernsehen zeigen, wie er in seiner Renault-Garage vornübergebeugt auf die Kontrollbildschirme starrt. Er hat auch schon mal Gedanken über das Sterben geäussert: am liebsten in einem Nachtklub. Vielleicht war das auch nur Reklame; ihm gehört das «Billionaire», der Vergnügungstempel an der Costa Smeralda, dem Küstenstrich, wo es, auch jetzt wieder, «während vierzig oder fünfzig Tagen im Jahr die höchste Dichte der reichsten Menschen der Welt gibt» (Briatore). Er selber mac ...