Dass es so etwas wie Sexsucht geben soll, erfuhren die meisten Leute erstmals zu Beginn der neunziger Jahre, als Michael Douglas sich in einer Privatklinik in Arizona stationär behandeln liess. Das Triebleben des verheirateten Schauspielers war angeblich ausser Kontrolle geraten. Wer die Meldung las, grinste ungläubig. Nannten die prüden Amerikaner das nun Sexsucht, wenn ein Filmstar seine willigen Groupies flachlegte? Bisher war das unter Männertraum eingereiht worden.
Das Gerücht entpuppte sich als Ente. Michael Douglas war wegen Alkohol- und Drogenmissbrauch in der Klinik. Er hatte das Sexsuchtgerücht anfänglich nicht dementiert, weil es ihm schmeichelte. Der erste Prominente, der ...