«Nicht nur zur Weihnachtszeit» heisst eine Satire von Heinrich Böll, in der eine bekloppte Tante die Familie zwingt, das Christfest zu allen unmöglichen Zeiten zu feiern. Das hübsche Stück wurde fürs Fernsehen bearbeitet und häufig ausgestrahlt. Ein ähnlicher Einfall liegt dem Film «Good Bye, Lenin!» zugrunde: Die stolze Volksgenossin Christiane (Katrin Sass) liegt zur Zeit der Wiedervereinigung im Koma, und als sie sich langsam zu erholen beginnt, bemüht sich ihr Sohn Alex (Daniel Brühl), ihr den Schock des radikalen Systemwechsels zu ersparen, und legt sie in ein Zimmer, das nach wie vor den alten DDR-Muff-Charme ausstrahlt. Auch die Nachbarn und Freunde bemühen sich nach Kr� ...