Als im Juli 2004 Helmut Binggeli an seinem Arbeitsplatz bei der Zürcher Kantonalbank ein Blutbad anrichtete, entspann sich eine Debatte über angeblich unmenschliche Arbeitsbedingungen. Sofort wurden neue Ombudsstellen und Gesetze gefordert, die solche Taten künftig verhindern sollten. Ähnliche Massnahmen wurden bereits drei Jahre zuvor postuliert, als Friedrich Leibacher nach ausufernden Rechtshändeln im Zuger Parlament vierzehn Menschen ermordete und ebenso viele verletzte. Im ganzen Land wurde in der Folge der Zugang zu öffentlichen Gebäuden erschwert, der Kanton Zug richtete eine Stelle ein, die Konflikte mit Querulanten entschärfen sollte. Opfer forderten Waffenverbote.
Nach dem ...