Er liess Strom durch Plastik fliessen, hatte «die Chemie besiegt», wie sich ein amerikanischer Professor ausdrückte – die Wissenschaftler träumten von einer Revolution der Computertechnik. Allein, Ende September ist der Traum geplatzt. Noch am gleichen Tag, an dem ihn ein interner Untersuchungsbericht der Fälschung überführte, stellten die amerikanischen Bell-Laboratorien ihren «Ausnahmeforscher» Jan Hendrik Schön auf die Strasse.
In mindestens 16 Fällen, befand das Gutachten, habe der 32-jährige deutsche Physiker seine Effekte erlogen, seine Kurven erfunden, seine Arbeiten erdichtet. Seither laufen in der Wissenschaftlerzunft die Diskussionen heiss. Besonders unter Schweizer P ...