Die Reaktion war harsch. Auf die überraschende Mitteilung vom 8. Februar 2002, der Jean-Frey-Verlag werde nicht an Ringier, sondern an die Bank Swissfirst verkauft, stellte die Journalistengewerkschaft SVJ «schockiert» fest: «Die Jean Frey verkommt offenbar zu einem Spekulationsobjekt.» Aggressionen machten sich breit. Swissfirst-Banker Thomas Matter erhielt Drohbriefe und wurde gar tätlich bedroht. Was weder die Öffentlichkeit noch die Jean-Frey-Belegschaft wusste: Nachdem die Swissfirst fünf Hauptinvestoren gefunden hatte, war sie nur noch für die technische Abwicklung des Bankendeals verantwortlich. Die wichtigen Entscheide traf der Tessiner Financier Tito Tettamanti.
Anfang Janu ...