Sie schienen als berühmteste Entertainer in Queen Victorias altem England so etwas wie siamesische Zwillinge zu sein: der Poet William Schwenck Gilbert und der Komponist Arthur Sullivan. Vierzehn leichtgeschürzte Bühnenstücke sind unter ihrem Markenzeichen Gilbert&Sullivan in London gegen Ende des 19. Jahrhunderts herausgekommen. All das könnte fast vergessen lassen, dass gerade der Musiker mit dieser Kooperation nur mässig glücklich war. Schliesslich hatte er mit Kirchenmusik begonnen und mit der Vertonung von Walter Scotts «Ivanhoe» – ohne Erfolg – eine englische Nationaloper schaffen wollen. Kurzum, Sullivan strebte weg von Gilberts «Marionettentheater samt seinen absond ...