«Ohne eine echte Wirtschafts- und Finanzunion hat der Euro keine Chance», erklärte der Fraktionsvorsitzende der europäischen Liberalen, der ehemalige belgische Ministerpräsident Guy Verhofstadt, in der letzten Woche. Herman Van Rompuy pflichtet bei. Die aktuelle Krise, sagt er, beweise die Notwendigkeit einer «europäischen Wirtschaftsregierung».
In gewisser Hinsicht kann man den Mann verstehen. Die Rettungsmassnahmen für Griechenland und Irland und die Aussicht auf weitere Interventionen haben wütende Reaktionen von Steuerzahlern in den EU-Kernstaaten ausgelöst, vor allem in Deutschland. Die Eurokraten wissen, dass sie die Steuerzahler nicht noch einmal um Hilfe bitten können. A ...