Bilder von sterbenden Kindern zeugen derzeit von den katastrophalen humanitären Zuständen in Ostafrika. Ausbleibende Regenfälle haben in Somalia, Kenia und Äthiopien zu Dürre, Hunger und Tod geführt. Der Klimawandel sei schuld an der Krise am Horn von Afrika, wird behauptet.
In früheren Jahrzehnten war es der Sahel, der Schlagzeilen wegen Dürre und Hungersnöten machte. Zwischen den späten 1960er und den frühen 1990er Jahren litt die Zone südlich der Sahara unter ausbleibenden Regenfällen. Die Wüste sei auf dem Vormarsch, hörte man während Jahrzehnten. Politiker und Wissenschaftler sagten voraus, dass die Erderwärmung im Sahel zu häufigeren und längeren Dürren führe und ...