Warum erlernen manche Menschen Fremdsprachen kinderleicht? Weshalb werden andere geniale Musiker oder Physiker? Kann man geistige und musische Fähigkeiten etwa direkt an der Architektur des Gehirns ablesen? Mit solchen Fragen beschäftigen sich die Anatomin Katrin Amunts und ihr Kollege Karl Zilles an der Universität Düsseldorf. Sie präparieren die Denkorgane Verstorbener aus den Schädeldecken heraus und sezieren sie.
Tausende von Gehirnen lagern im Keller des Oskar-Vogt-Instituts für Hirnforschung der Universität Düsseldorf, und ständig kommen neue hinzu. In einer Spezialabteilung des Archivs werden zwölf so genannte Elitegehirne aufbewahrt: Gehirne grosser Geister, durch deren Du ...