Ich bin ein Weintrinker, und ich weiss, dass ich nichts weiss. Klar, spurlos geht der jahrzehntelange Umgang mit dieser Materie nicht an einem vorüber. Man entwickelt seine Vorlieben, Abneigungen und Macken. Im Glücksfall sind sie sogar mehrheitsfähig. Aber warum mir gewisse Weine besser schmecken als andere, kann ich zwar beschreiben, aber nicht quantifizieren. Von Kellertechnik weiss ich gerade so viel, dass weniger oft mehr ist (und im Rebberg immer). Von den frankensteinschen Praktiken der Weinbereitung (zumal bei grossen Quantitäten) weiss ich gerade, dass da getrickst wird: Gerbstoffschönung, Säurezusätze etc. (Holzspäne im Tank sind noch das Harmloseste). Eine Wissenschaft fü ...