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Der schnelle Aufstieg

Die Nationalbank suchte für ihr Direktorium einen ausgewiesenen Praktiker der Finanzmärkte. Ernannt wurde der weltläufige Politologe Philipp Hildebrand, dem die geforderten Qualitäten fehlten. Hat man sich für den falschen Mann entschieden? Von Pierre Heumann und Jan Rieckhoff (Illustration)
Blicken wir zurück ins Jahr 2003, das Jahr, in dem eine Vakanz im Direktorium der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zu besetzen war. Gefragt war damals eine Persönlichkeit mit jahrelanger Erfahrung an den Finanzmärkten. «Wir suchten damals keinen Geldpolitiker, sondern einen Anlagestrategen», ­erinnert sich ein ehemaliger SNB-Mitarbeiter, «eine Person mit hohen Qualifikationen im Geld- und Kapitalmarkt sowie praktischer ­Expertise im Bankgeschäft». Dieses Know-how fehlte im damaligen SNB-Direktorium. Der Neue sollte dieses Wissen einbringen. Dafür gab es triftige Gründe: Die Bilanzsumme der SNB war mittlerweile so stark gewachsen, dass von der Zentralbank eine gute «Performance ...
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