Blicken wir zurück ins Jahr 2003, das Jahr, in dem eine Vakanz im Direktorium der Schweizerischen Nationalbank (SNB) zu besetzen war. Gefragt war damals eine Persönlichkeit mit jahrelanger Erfahrung an den Finanzmärkten. «Wir suchten damals keinen Geldpolitiker, sondern einen Anlagestrategen», Âerinnert sich ein ehemaliger SNB-Mitarbeiter, «eine Person mit hohen Qualifikationen im Geld- und Kapitalmarkt sowie praktischer ÂExpertise im Bankgeschäft». Dieses Know-how fehlte im damaligen SNB-Direktorium. Der Neue sollte dieses Wissen einbringen. Dafür gab es triftige Gründe: Die Bilanzsumme der SNB war mittlerweile so stark gewachsen, dass von der Zentralbank eine gute «Performance ...