Wer schon mal das Vergnügen hatte, ihn persönlich zu treffen, kann sich der Aura des 32-jährigen Thurgauers schwer entziehen: klarer Blick, kräftiger Händedruck, druckreife Zitate. Vor drei Jahren schloss Kariem Hussein das Medizinstudium mit dem Staatsexamen ab. Sportlich war er 2014 in die Herzen der Schweizer Öffentlichkeit gerannt – als er an den Europameisterschaften im Zürcher Letzigrund die einzige Goldmedaille für den Veranstalter gewann. «Der König von Zürich», schrieb damals der Tages-Anzeiger, der Blick beförderte ihn zum «Pharao aus Tägerwil».
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