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Die Weltwoche

Der schnellste Schweizer
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Literatur

Der schnellste Schweizer

Der Schriftsteller Jürg Acklin denkt schnell, spricht schnell, schreibt schnell. Am 20. Februar wird er siebzig Jahre alt.
Im Roman «Das Tangopaar» wird die schnelle Nummer den Helden buchstäblich zum Verhängnis. Max und Sonja, beruflich erfolgreiche Mittvierziger, stehen kurz vor der Trennung – die erwachsenen Kinder ausgeflogen, die Beziehung ausgelutscht, der Scheidungstermin fix. Um den Haushalt auseinanderzusortieren, fährt Max zu Sonja in die ehemals gemeinsame Wohnung. Ein Anflug von Sentimentalität, der Blick auf alte Fotos, zwei Aperitifs auf nüchternen Magen, und schwupp – ist Max in Sonja drin. Eine leidenschaftliche schnelle Nummer zum Abschied. Leider bleibt sie weder kurz noch schmerzlos. Denn Max kommt nicht mehr raus. Max steckt in Sonja fest. Totale Verstöpselung. Vollkontakt. Sonja ...
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