Ein Rebellennest stellt man sich anders vor. Nicht dieses Häusle an der schnurgeraden Vorortsstrasse. Nicht diese opulenten Polstersessel und gepflegten Topfpflanzen hinter einer Panoramascheibe. Und nicht dieses Ehepaar, dem jede Bank Geld leihen und alle Eltern ihre Kinder anvertrauen würden.
Verräterisch wirkt nur der Esstisch. Darauf stapeln sich seit drei Jahren Aktenordner, Briefe, Zeitungen und Pläne. Gut möglich, dass hier die Zukunft des schweizerischen Flugverkehrs entschieden wurde. Neue Anflugschneisen halbieren ab nächsten Oktober die Häuserpreise. Villenbesitzer an der Zürcher Goldküste werden ebenso schlaflos daliegen wie die Schwamendinger, die jetzt melancholisch ...