Das Kalenderjahr 2017 bot Zeit und Raum für umsichtige Realpolitik. Die letzten nationalen Wahlen liegen weit zurück, die nächsten Wahlen sind noch fern. Was hat das Personal unter der Bundeshauskuppel aus der günstigen Ausgangslage gemacht? Zu wenig, muss man leider sagen. Das Konkordanzgefüge ist brüchig geblieben, der Bundesrat agierte nicht als Taktgeber. Summa summarum sind mehr Verlierer zu benennen als Gewinner.
Auf der wirtschaftspolitischen Agenda stach das wuchtige Nein des Stimmvolks zur Unternehmenssteuerreform III hervor. Für einmal hatten sich die bürgerlichen Parteien zusammengerauft, die Wirtschaftsverbände legten sich ins Zeug, die Rückkehr zur Rechtssicherheit ...