Es gibt Geschichten, die sich kein Romanautor ausdenken könnte. Zum Beispiel jene von Adem Osman, Botschafter von Eritrea mit Sitz in Genf. Dass jetzt ausgerechnet dieses «Aushängeschild des eritreischen Regimes» in der Schweiz Asyl erhalten hat, beurteilt der Blick als «höchst peinlich» für das eritreische Regime. Auch die NZZ am Sonntag spricht von einer «höchstmöglichen Peinlichkeit» für das afrikanische Land. Wirklich peinlich ist diese Asylgewährung in Wahrheit vor allem für das Schweizer Asylwesen – speziell für das Staatssekretariat für Migration (SEM).
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