Seit längerem schon stehen Söldner in einem denkbar schlechten Ruf. Sie gelten als Leute, die für Geld bereit sind, Menschen zu töten. Weil das nicht nur ruf-, sondern auch geschäftsschädigend ist, haben die Söldnerunternehmen vor einiger Zeit mit einer Upgrading-Kampagne begonnen: Sie nennen sich jetzt PMCs: Private Military Companies. Das klingt nicht nur honoriger als Mercenaries, es steckt auch die Idee dahinter, dass die privaten Anbieter militärischer Arbeitskraft von der Privatisierungswelle, die zuletzt über die Weltwirtschaft hinweggegangen ist, ebenfalls profitieren sollten. Dazu aber ist es nötig, den Ruch des raubeinigen Haudegens abzulegen und als seriöse Geschäftsle ...