Graue Wolken hängen schwer in den Bergen. Als die Fotografin versucht, etwas Bergromantik einzufangen mit dem posierenden Alphornbläser an den Ufern des St. Moritzersees, fallen erste Regentropfen. Zwei Fototermine hat Hanspeter Danuser an diesem Mittwochnachmittag, ein «ganz normales Pensum Öffentlichkeit im Leben eines Kurdirektors». Sagts, und gleichzeitig posiert er, scherzt er, gestikuliert er. «Sehen Sie», meint der im Multitasking Geübte und fährt den Zeigefinger aus, «in diesem Hotel traf ich mich einmal die Woche mit den einsamen, aber nicht schuldlos verlassenen Männern.» Im Dezember 2003, fährt der Verlassene fort, habe ihm seine Frau den Laufpass gegeben. Wegen eines ...