Am vergangenen Sonntag strahlte der amerikanische Bezahlsender HBO die letzte Folge einer Dokumentarserie über den New Yorker Multimillionär Robert Durst aus. Durst wurde 2003 in Texas zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, nachdem er seinen Nachbarn Morris Black zerstückelt und, auf Plastiktüten verteilt, ins Meer geworfen hatte. Er war verhaftet worden, als er ein Sandwich stahl, obwohl er 500 Dollar bei sich hatte. Den Mord bestritt er: Ein Schuss habe sich gelöst, als er mit Black um eine Waffe rangelte. Er habe Black aus Angst, man würde an seiner Aussage zweifeln, verschwinden lassen. Verschwinden lassen? Plastiktüten schwimmen im Wasser obenauf. Die Jury glaubte ihm, obwohl der ...