Wer in der Schweiz aus einer Top-Position gefeuert wird, ist abgestempelt, medial erdolcht, stigmatisiert. Nie mehr erhalten Gefallene einen Top-Job. Namentlich die Liste gescheiterter Banker ist lang. Lukas Mühlemann und Peter Wuffli etwa, die bis zu ihrem Fall beispiellose Karrieren hinter sich hatten. Über Mühlemann hiess es, ihm hafte der «Lukas-Faktor» an, die charismatische Fähigkeit, Mitarbeiter für eine Aufgabe zu motivieren. Wuffli galt als glänzender Stratege und Analytiker. Er hat die Fusion zwischen Bankverein und Bankgesellschaft geprägt, und ohne ihn wäre der Aufstieg der UBS nicht denkbar gewesen. Als das Aus kam, interessierte sich ausser den Medien niemand mehr fü ...