Wenn Grover Norquist Punkt zehn Uhr das Konferenzzimmer betritt, versucht er erst mal zu schätzen, wie viele Leute stehen müssen. Da es immer genau 117 Stühle hat, weiss er gleich, wie populär das von ihm organisierte Mittwochmorgen-Meeting diese Woche gerade ist. Hier, in den beige-grauen Räumlichkeiten von Americans for Tax Reform, wo überall historische Karten hängen, trifft sich einmal wöchentlich der Kern der konservativen Bewegung zum Gedanken- und Informationsaustausch.
Trotz reduziertem Bestand wegen der politischen Sommerpause sind an diesem Mittwoch im August alle vertreten – evangelikale Christen, Waffenbesitzer, Neoliberale, Wirtschaftslobbyisten, Berater konservativer ...