Wäre die Politik eine wählerische Braut, sähe der Steckbrief für den Traumbauer ungefähr so aus: «Er ist tierlieb und naturverbunden, kennt aber auch die Bedürfnisse des städtischen Konsumenten. Er lebt traditionell mit Familie und Hund auf dem elterlichen Hof, sprüht aber vor innovativen Ideen. Er versteht sich als Ernährer der Nation, will aber nicht zu viel aus Mutter Natur herauspressen. Der Traumbauer hat ein Herz für Hecken und Schmetterlinge, kann aber auch rechnen.»
Martin Jucker aus Seegräben ZH bietet all das. Trotzdem herrscht zwischen ihm, dem Traumbauer, und dem Staat keine grosse Liebe. Martin Juckers Problem ist, dass er mit seiner Rolle nicht zufrieden ist. Er wi ...