Drei Eigenschaften zeichnen Samuel Schmid aus, seit er in Bern und Umgebung politisiert: ein überstarker Ehrgeiz, eine mittelmässige Begabung und ein schwacher Charakter. Der ungebremste Eifer in eigener Sache hat ihn von Pöstchen zu Pöstchen getrieben bis in den Bundesrat. Seine Durchschnittlichkeit hinderte den Überforderten in all seinen Positionen, je ein Werk von Belang zu vollbringen. Und die menschlichen Defizite führten dazu, dass seine gesamte Karriere ein Kriechgang ist über lange, verschlungene und vor allem schwer einsehbare Hintertreppen. Solche Manöver haben ihn in die Dauerkrise geführt, die derzeit in der Affäre um Armeechef Roland Nef eskaliert. Die gleichen Winkel ...