«Sarkozy raciste!», «Sarkozy à la maison!». Die Menge ist aufgebracht, die Leibwächter wirken nervös. Auch bei einer Pressekonferenz mit hochkarätigen Offiziellen zeigen sich die Teilnehmer aggressiv. «Sie provozieren uns, Herr Sarkozy.» «Sie sind kein Freund», wird dem Innenminister entgegengehalten. Ist der Stern des populärsten französischen Rechtspolitikers am Sinken? Ganz im Gegenteil.
Die Szenen des Protestes ereigneten sich am Wochenende in Bamako, der Hauptstadt von Mali, wo der Innenminister auf einer Afrikatournee einen ersten Halt machte. Beinahe zeitgleich stimmte das französische Parlament über ein neues Einwanderungsgesetz ab, das von Sarkozy im Anschluss an die ...