Mal ein Wort in eigener Sache. Aus diesem Dilemma des Kolumnisten weiss ich noch keinen Ausweg. Auch in Zeiten des kriselnden Tonträgertums erreichen mich wöchentlich so viele Neuheiten, dass ich auch bei rücksichtslosester Selektion und schamlosester Subjektivität der Auswahlkriterien (hinter gewissen Covers kann keine gute Musik stecken) die Übersicht verliere. Es wird zu viel produziert, und zwar zu viel Gutes. Das durchschnittliche Niveau der Newcomer ist auf eine Höhe gestiegen, die wir uns vor einer Generation nicht hätten träumen lassen. Da die Aufnahmefähigkeit auch eines professionellen Hörers (der ich nur bedingt bin: Ein paar Stunden im Tag bin ich noch mit anderen Dinge ...