Ich habe meinen Vater nicht aus Rache getötet, ich wollte ihn auch nicht bestrafen, ich habe ihn aus Angst getötet. Das erste Mal 1980 in meinem Erstlingswerk «Ad acta». Später, als ich mit «Das Gold der Kelten» den Gallischen Krieg dramatisierte, liess ich ihn von einem nubischen Sklaven vergewaltigen, von römischen Legionären ans Kreuz nageln und schliesslich vor den Toren Alesias jämmerlich zugrunde gehen. Vergebens. Nachts schlich er sich in meine Träume zurück, er hatte Arme wie Monsterkraken. Sie stanken nach abgestandenem Zigarettenrauch und Feldschlösschen-Bier. Mit einem Beil zerhackte ich die Hände, die so vi ...