Entweder liest niemand mehr die Neue Zürcher Zeitung. Oder Gastbeiträge von Professoren werden mittlerweile als irrelevant überblättert. Das Erste wäre irgendwie bedauerlich. Das Zweite ist ziemlich wahrscheinlich.
Wie auch immer: Was der Zürcher Staatsrechtslehrer Andreas Auer am 27. Februar unwidersprochen abgesondert hat, hätte eine landesweite Empörung verdient. In seiner Wut über das Ja zur Initiative «gegen die Masseneinwanderung» (MEI) greift er die politischen Grundlagen der Schweiz frontal an.
Auer hielt bis Juli 2013 an der Universität ÂZürich als ordentlicher Professor Vorlesungen. Zuvor tat er das Gleiche in Genf. Um seine ÂRente etwas aufzubessern, arbeitet er h ...