Wie das Leben so spielt: Rudi Dutschke, ein junger Stabhochspringer, wollte in Leipzig Sportjournalismus studieren. Er wurde abgelehnt, weil zu wenig DDR-linientreu, sprang hinüber nach Westberlin und führte die Studentenrevolte an. Ein Attentat behinderte ihn für den Rest seines Lebens, er starb 1979, mit 39 Jahren, in Dänemark in der Badewanne. Er hat seinen Sohn Rudi Marek, der sich nur Marek nennt, aus Respekt vor dem unbekannten Vater, über den er ein Buch schrieb («Spuren meines Vaters»), nicht mehr kennen gelernt. Mutter Gretchen, eine Amerikanerin, wollte die Schwangerschaft nicht abbrechen (Rudi hatte eine Abtreibung vorgeschlagen). Jetzt ist Marek 26 und kandidiert am kommen ...