Weltwoche: Herr Maurer, wir erleben dramatische Tage. Die Erdgas-Pipelines Nord Stream 1 und 2 sind durch einen mutmasslich staatsterroristischen Akt beschädigt worden. Russlands Präsident Wladimir Putin rechnet in einer signifikanten Ansprache mit dem Westen ab. Wir reden wie selbstverständlich über die Möglichkeit eines Atomschlags. Sie sind ein kriegs- und krisenerprobter Mann, langjähriger Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK): Wie ordnen Sie diese Ereignisse ein? Wohin steuert die Welt?
«Ich war immer beeindruckt von ...