Zum Interview in der rustikalen Dorfkneipe erscheint er pünktlich auf die Minute, und er wird vom Wirt überschwänglich begrüsst. Vierzig Jahre lebt Karl Frehsner schon in der grauen Zürcher Vorstadt Dietikon. Kein Ort, in dem man einen der erfolgreichsten Skitrainer aller Zeiten erwarten würde.
Doch dem 63-jährigen Österreicher geht der Sinn für architektonische Schönheiten ab. Was zählt, sind Arbeit und Leistung. Deshalb wurdeer diese Saison vom Schweizer Skiverband zum Cheftrainer der Herren bestimmt. Seinen Auftrag, den Abstand zu den übermächtigen Österreichern zu verringern, scheint er zu erfüllen. Der Sieg von Bruno Kernen in der Lauberhornabfahrt hat die Skination Schw ...