Es ist vielleicht das schönstgelegene Hotel an der ligurischen Riviera, das «Grand Hotel dei Castelli» in Sestri Levante, ein Komplex von drei schlossartigen Palästen, wie hingewürfelt auf eine Halbinsel mit einem verwunschenen Park. Eine unscheinbare Tafel am Tor nennt den Namen des Erbauers: Riccardo Gualino. Der Portier sagt, soviel er wisse, sei Gualino ein Bankrotteur gewesen und in der grossen Wirtschaftskrise untergegangen.
Gualino war, in Wahrheit, unsinkbar, und vergessen gegangen. Aber gerade jetzt, achtzig Jahre später, ist die Biografie dieses rätselhaf-ten Unternehmers, der Italiens reichster Mann war, wieder aktuell. Er überlebte alle Krisen und Katastrophen: den Ersten ...