Als die Wahlschlacht geschlagen war, war es, als stünde ein Land still. Um 13 Uhr 30 an jenem schicksalhaften Sonntag des 6. Dezember 1992 zeigten die Hochrechnungen des Schweizer Fernsehens erstmals ein zweifaches Scheitern der EWR-Vorlage am Volks- und Ständemehr an, und wenige Stunden später war es Gewissheit: 50,3 Prozent der Wähler, ein Plus von 23 105 Nein-Stimmen und insgesamt 18 Kantone und Halbkantone hatten die Vorlage bachab geschickt.
Und kaum stand dieses unerwartete Resultat fest, lösten sich die Verlierer aus ihrer Erstarrung und prophezeiten den Untergang des Landes. Pierre Borgeaud, damals Chef des Dachverbands der Schweizer Wirtschaft Vorort, erwartete aufgrund des U ...